Lena Küssner

Henne im Korb und auch noch das Küken der Truppe. Als Chief Impact Officer weiß sich Lena Küssner im alto.RED-Dreigestirn jedoch zu behaupten. Herausfordernde Aufgabenstellungen und eine Prise Death Metal geben ihr den nötigen Drive, um einschlagende Ergebnisse zu erzielen.

Ihr derzeitiges Interesse gilt Konsumentenverhalten und Marktpsychologie: Menschen auf der einen und Produkten auf der anderen Seite. Insbesondere die Erkenntnisse des Neuromarketings sind hier von großer Bedeutung – vom Awareness-Set über die Limbic Map bis zur Generation Y. Marktkenntnis, Trendgespür sowie Kreativität und Ideenreichtum sind neben fachlichem Know-how die Zutaten für eine einschlagende Wirkung. Egal ob unternehmensseitig (z.B. Employer Branding) oder produktseitig (z.B. Markenstrategie) – Lena Küssner ist Fachfrau, wenn es darum geht, Begehrlichkeiten zu wecken.

Neben dem bloßen Einschlag beschäftigt sich die Ex-Harzerin auch mit Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility und Green Marketing (kein Green Washing!) und entwickelt Werte, Leitbilder und Berichte. Stakeholder vor Shareholdern. Privat fühlt sie sich den PARKOS (… googeln Sie ruhig!) zugehörig und beschäftigt sich ausgiebig mit dem Thema „Real Food“. Für alle, die Bio nichts abgewinnen können: sie könnte Ihnen auch interessante Anekdoten aus dem US-Alltag berichten.

Trotz Anfang 30 hat Lena Küssner Einiges auf dem Kerbholz. Den Abschluss als Mediengestalterin und das Abendstudium zur Kommunikationswirtin hat sie als Jahrgangsbeste eingesteckt. Das Design-Handwerk perfektionierte sie in leitender Position als Art Director auf Agenturseite, während ihr konzeptioneller Anspruch unaufhörlich stieg. Sie sattelte ein akademisches Fern-Studium in BWL und Wirtschaftspsychologie drauf und musste einmal mehr erfahren, dass der Mensch eine nicht zu unterschätzende Variable in jedem Projekt darstellt (Rationalität, du Wolkenkuckucksheim!).

Ein weiterer Beratungsschwerpunkt ist daher Change-Management. Anlässe für Veränderungsprozesse in Unternehmen gibt es zahlreiche. Das müssen nicht gleich internationale Merger sein – auch eine kleine Veränderung kann Widerstand auslösen und somit größere (nachhaltige!) Auswirkungen haben. Der Blick von außen wirkt oft Wunder. Dasselbe gilt im Bereich Projektmanagement: hier kann ein Externer die Stränge oftmals besser im Zaum halten, da er das Projekt objektiv und ohne Unternehmensbrille betrachtet. Er hat die Ziele im Blick und kann die Ressourcen optimal einsetzen.

Durch ihre Arbeit in der Werbung kennt Lena Küssner das Pitch-Geschäft in all seinen Facetten. Sie berät Werbetreibende und andere Unternehmen (bei Ausschreibungen von Kommunen o.ä.) bei der Entwicklung einer zielführenden Strategie und der Ausgestaltung einer wirkungsvollen Präsentation. Oder im Umkehrschluss: Unternehmen bei der Auswahl Ihrer Dienstleister.

In ihren 12 Berufsjahren arbeitete Lena Küssner in den Bereichen Konzeption, Grafik und Beratung für Kunden unterschiedlicher Branchen und Größen – von A wie Automotive bis Z wie Zahnmedizin. In ihrer Freizeit engagiert sie sich in der Jugendarbeit. Sie initiierte und leitete bereits mehrwöchige Aktiv-Freizeiten für Jugendliche in Südtirol (ehrenamtlich). Wer eine Horde Pubertierender in Zaum halten kann, der braucht auch im Business nichts mehr fürchten.